Drohnenangriffe in Dänemark: Ein hybrider Angriff auf kritische Infrastruktur
von Suanne, 25.09.2025
In den vergangenen Tagen wurden mehrere dänische Flughäfen, darunter Kopenhagen, Aalborg, Esbjerg und Sønderborg, sowie der Militärstützpunkt Skrydstrup, Ziel von Drohnenaktivitäten. Diese Vorfälle führten zu vorübergehenden Flugverkehrsunterbrechungen und wurden von der dänischen Regierung als „hybrider Angriff“ auf die nationale Infrastruktur eingestuft.
Die Drohnen, die in der Nacht mit eingeschaltetem Licht flogen, wurden als gut sichtbar und von erheblicher Größe beschrieben. Die Polizei schloss aus, dass es sich um private Modelle handelte, und vermutete einen „kompetenten Akteur“ hinter den Vorfällen.
Ministerpräsidentin Mette Frederiksen bezeichnete die Vorfälle als „den bislang schwersten Anschlag auf dänische kritische Infrastruktur“. Sie verwies auf ähnliche Zwischenfälle in anderen europäischen Ländern, darunter Cyberangriffe auf Flughäfen in London, Berlin und Brüssel.
Die dänischen Behörden arbeiten intensiv an der Identifizierung der Verantwortlichen und der Verbesserung der Abwehrmechanismen gegen solche Bedrohungen. Die Ereignisse werfen Fragen zur Sicherheit europäischer Flughäfen auf und verdeutlichen die Notwendigkeit, sich auf neue Formen hybrider Kriegsführung vorzubereiten.
